Geschichte

Die Bilder in der Gaststätte zeigen die Geschichte des Hauses und die Heimatgeschichte des 1000 Jahre alten Ortes Geltow.

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Die Speisekarten enthalten neben den Angeboten des Hauses auch Geschichten und Begebenheiten des Ortes Geltow sowie seiner Umgebung.

Die Heimatstube berichtet anhand von Bildern, Fotos und Dokumenten.

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Geschichte des Hauses

1748

Der Potsdamer Amtmann Joachim Ersnt Plümicke erwarb Baumgartenbrück im Tausch für eine Wiese vor dem Brandenburger Tor im Wert von 130 Talern. Er ließ die Gaststätte erbauen. Diese ist bis heute so erhalten.

1809

Ferdinand von Schill biwakiert mit seinem Husarenregiment auf dem Grundstück. Erste Rebellion gegen Napoleon.

1826

Johann Josef Hermann übernimmt die Bewirtschaftung und bezahlt 5005 Taler für den Erwerb.

1840

Am 2. November lässt der „Romantiker von Baumgartenbrück“, Freiherr von Mausebach, alle Fenster des Gasthauses illuminieren. Als nun die Postkutsche mitten in der Nacht über die Brücke rollt hält er sie auf und lässt nicht eher locker, bis Jacob Grimm aussteigt und nach dem Abendessen bei ihm in dem Gasthaus übernachtet.

1860

Von nun an bis in die 70iger Jahre waren die Referendare der Repititorenanstalt, welche Dr. Förstemann unterhielt, nicht nur zur Mittagstafel in Baumgartenbrück.

1869

Theodor Fontane skizziert bei seinem Besuch im Hause Baumgartenbrück in seinem Tagebuch: „Viel Linden, kostbar zur Baumblütenzeit. Der Wirt ist auch der Brückenzöllner. Der Schiffsverkehr ist enorm.“

1890

Der Maler Prof. Karl Hagemeister malte und kehrte hier im Hause ein.

1910

Der „märkische van Gogh“, Theodor von Brockhusen, verlebte einige Sommer im Hause und malte in der Umgebung.

1945

Am 30.04. Sprengung der Baumgartenbrücke durch die Deutsche Wehrmacht. Haus und Restaurationshalle werden schwer beschädigt.

1957

Die politisch-wirtschaftflichen Verhältnisse zwingen zur Aufgabe des Geschäfts.

1991

Fortführung der Bewirtschaftung durch die Familie Hermann.

1994

Am 16.09. Aufstellung der „wiedergefundenen“ Brückentiere (zwei Wildkatzen). Die Jagdhunde bleiben bei der Roten Armee verschollen.